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Warum eigentlich sollen Abfälle getrennt werden? Die Vision bei der Trennung der Abfälle ist eine lückenlose Kreislaufwirtschaft, bei der aus Abfällen immer wieder Rohstoffe entstehen.

Voraussetzung für die Wiederverwertung von Abfällen ist deren möglichst sortenreine Trennung voneinander.

Was wir tun

Restmüll

Restmüll

Vierzig Prozent, ca. 69 m³, der gesamten Abfälle der Jugendakademie bestand 2019 aus Restmüll. Das sind etwa 4 Liter Restmüll pro Gast und Tag.

Die anderen Müllarten wie Verpackungsmaterialien = “Grüner Punkt“, Glas, Altpapier, Speisereste und Kompost werden vom Restmüll getrennt und durch verschiedene Unternehmen entsorgt.

Verpackungen

Verpackungsmüll

Ca 20% (= 30 m³) des Mülls in der Jugendakademie besteht aus Verpackungen, z.B. aus Kunststoffen und Konserven.

Diese fallen überwiegend in der Küche an und werden über die gelbe Wertstofftonne dem Recycling zugeführt.

Speisereste

Speisereste

Speisereste aus der Küche müssen nach gesetzlichen Vorschriften entsorgt werden, um Tierseuchen zu verhindern.

In der Jugendakademie wurden 2019 auf diesem Weg 3.100 Liter Speisereste entsorgt. Das entspricht einem vollen Glas (180 ml) Speiserestmüll pro Gast und Tag.

Papier

Papiercontainer

Zum Altpapier gehören neben benutztem Schreibpapier auch Kartons, Prospekte und Zeitungen. In der Jugendakademie fällt davon viel an. Knapp 1/3 des Abfallvolumens, (53 m³) besteht aus Papier – 3 Liter pro Gast und Tag.

Für den Drucker nutzen wir möglichst die Rückseiten von gedrucktem Papier.

Glas

Altglas

Glas als Einwegverpackungen und Flaschen werden in einer Mülltonne gesammelt und von der Müllabfuhr dem Glasrecycling zugeführt (3,36m³).

Achtung! Herumliegende Flaschen im Wald können Brände verursachen und Flaschen oder Glas auf Weiden können Tiere verletzen!

Kompost

Kompost

Gemüseabfälle aus der Küche und Grünabfälle werden im Komposter verrottet und dienen im Garten als Humusdünger.

Auf diese Weise entstehen etwa 2 Kubikmeter Komposterde pro Jahr.

Gut zu wissen

Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH – ist der Betreiber des verbreitetsten deutschen Mülltrennungssystems. Es wurde als zweites Entsorgungssystem zusätzlich zum bestehenden öffentlich-rechtlichen Abfallbeseitigungssystem aufgebaut, deshalb der Name „Dual“

Es geht um die die konsequente Nutzung von Wertstoffen aus Abfällen.

Knapp 30 Jahre nach Einführung des Gelben Sacks und der Gelben Tonne werden Kunststoffverpackungen größtenteils getrennt gesammelt. Dennoch wandert mehr als die Hälfte der eingesammelten Verpackungen in die Müllverbrennung.

Woran das liegt und warum Mülltrennung trotzdem das Beste für mehr Ressourcenschutz ist…

Der Getränkekarton, umgangssprachlich auch Tetra Pak genannt, wird als „ökologisch vorteilhaft“ eingestuft, obwohl er nicht wiederbefüllbar ist. Die vorteilhafte Bewertung verdankt er seinem geringen Gewicht, das Transportenergie spart. Außerdem lässt sich der Karton recyceln – im Gelben Sack, in der Gelben Tonne oder im Plastik-Container einer Wertstoffinsel

Im Jahr 2019 produzierte jeder Einwohner Deutschlands durchschnittlich 457 Kilogramm Haushaltsabfall.

Zu Haushaltsabfällen gehören Hausmüll, Sperrmüll, getrennt erfasste organische Abfälle, getrennt gesammelte Wertstoffe sowie sonstige Abfälle.

Quelle: de.statista.com, A Breitkopf 22.12.2020

Pro Kopf werden in Deutschland im Jahr 250 kg Papier verbraucht. Da lohnt sich die Nutzung von Altpapier zur Schonung der Umwelt.

Bevor Ihr zum Beispiel Getränkeflaschen und Marmeladengläser im Glascontainer entsorgt, müsst Ihr sie nach Farben sortieren.

Im Video erklärt

Wie funktioniert der Grüne Punkt?
Der Grüne Punkt und das Duale System - einfach erklärt.

Umweltfreundliches Papier! Was ist Recyclingpapier? WWF Deutschland
Umweltfreundliches Papier! Was ist Recyclingpapier? | WWF Deutschland

So geht Kompostieren